4 Tage in Marokko mit Expedia: Rabat, Tangier & Chefchaouen

Zusammen mit Expedia ging es für 4 Tage nach Marokko, um dort für das marokkanische Tourismusboard „Visit Marocco“ zu drehen und Bilder zu machen. Für diese Zusammenarbeit habe ich das Land Deutschland als Bloggerin vertreten. Abgesehen von mir waren jeweils noch eine Bloggerin aus Frankfurt und England dabei, um an der Pressereise teilzunehmen.

Angefangen hat unsere Reise in Rabat, der Hauptstadt von Marokko. Diese liegt direkt an der Küste und hat etwa 1 781 740 Einwohner. Unsere Unterkunft war hier das „Riad El Kebira“, welches mitten in der Medina, der sogenannten Altstadt liegt. Riads sind für Marokko sehr typisch. Von außen sehen sie meistens sehr unscheinbar aus, aber im Inneren verstecken sich immer großzüge Einrichtungen.

Unser Frühstück konnten wir auf der Dachterasse einnehmen, welche einen Blick über die gesamte Altstadt bietet. Zu einem marokkanischen Frühstück gehören jede Menge frisch gebackene Brote, die zusammen mit Marmelade oder Honig gegessen werden. Zusätzlich werden frisch gepresster Orangensaft sowie Joghurt und Kuchen oder Gebäck serviert, die alle frisch im Haus gebacken werden.

Die Altstadt zeichnet viele kleine Gassen aus. Typisch sind hier viele kleine Märkte, auf denen man marokkanisches Geschirr sowie die bekannten Teppiche, den sogenannten „Berber“ kaufen kann.

In Rabat haben wir außerdem an einem Kochkurs teilgenommen, bei dem uns die marokkanische Küche näher gebracht wurde. Hier haben wir gelernt, wie man die traditionelle Tajine zubereitet. Dies ist quasi ein Kochtopf aus Ton, in dem die Gerichte zubereitet werden. Als vegetarische Version für mich gab es Couscous mit gekochtem Gemüse, welches in verschiedenen Gewürzen wie Kurkuma, Salz, Pfeffer und Paprika gegart wurde, serviert mit Kichererbsen und karamellisieren Zwiebeln.

Nach unserem Frühstück im Riad am Freitag morgen führte die Pressereise dann weiter in den Norden Marokkos, nach Tangier. Da die fahrt etwa 2h dauert, haben wir auf den Weg dorthin einen kurzen Stop an der Küstenstadt Asilah eingelegt. Tangier hat etwa 947 952 Einwohner und von hier aus ist sogar die spanische Küste zu sehen, welche mit der Fähre gerade einmal 40min entfernt ist. Übernachtet haben wir im Hotel „El Minzah“, welches über einen großen Spa-Bereich, einen Außen- und Innenpool und ein Gym verfügt.

Am Samstagmorgen haben wir uns schon früh auf den Weg gemacht, um die Stadt Tangier zu Fuß mit einem Guide zu erkunden. Besucht haben wir unter anderem das berühmte Café „Hafa“, welches von vielen Prominenten aufgesucht wird. Hier haben zum Beispiel die Beatles und Rolling Stones gesessen und den berühmten Pfefferminztee mit einem Blick auf den Atlantik genossen. Unser nächster Stopp war die „Blue Kitchen“, wo wir erneut an einem Kochkurs teilgenommen haben. Hier haben wir unter anderem gelernt, wie das typische marokkanische Brot hergestellt wird. Dies war definitiv eines der besten Brote, die ich je gegessen habe!

Spät nachmittags ging es dann mit dem Auto weiter zu der letzten Destination der Pressereise: nach Chefchaouen. Die Stadt ist bekannt für seine vielen blau gefärbten Häuser und wird deshalb in Marokko auch „Blue Pearl“ genannt. Auf den Märkten in den engen Gassen kann man sogar das Pigment kaufen, welches für die Farbe zum Anstreichen der Häuser genutzt wird. Unser Hotel „Lina Spa“ lag im oberen Bereich der Stadt, sodass wir einen Blick über die gesamte Stadt hatten. In Chefchaouen habe ich außerdem ein kleines Café gefunden, welches Sojamilch und glutenfreie Speisen anbietet. Dieses nennt sich Hama und liegt am sogenannten „Square“ in Chefchaouen. Probiert habe ich den Avocado-Walnuss Smoothie mit Sojamilch.

Leider endete für mich die Reise am Sonntagabend in Chefchaouen, da mein Flug früh morgens am darauffolgenden Tag von Tangier startete. Für die restliche Gruppe war noch ein letzter Drehtag in Fes angesagt. Falls ihr mal eine Reise nach Marokko geplant haben solltet, kann ich euch übrigens das Transfer-Unternehmen „Morocco Bedouin Tours„ ans Herzen legen. Fragt auf jeden Fall nach Omar! Er spricht sogar etwas deutsch und sehr gut Englisch oder Französisch und hat uns freundlicherweise überall sicher hingefahren. Das Ergebnis meines Drehs in Zusammenarbeit mit Expedia und Visit Morocco könnt ihr übrigens hier finden: Moments in Morocco

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